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Kinderrechte machen Kinder stark

19.11.2004

19. November 04

Ennepe-Ruhr. „Mit Gewalt kann man keine Konflikte lösen und mit Gewalt kann man keine Kinder erziehen.“ Davon zeigt sich der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel überzeugt. Zum „Internationalen Tag der Kinderrechte“ am 20. November erinnert Röspel, dass das Recht auf gewaltfreie Erziehung seit dem Jahr 2000 im Bürgerlichen Gesetzbuch verankert ist. „Damit sollen nicht die Eltern kriminalisiert, sondern die Kinder geschützt werden.“
Röspel macht deutlich, dass alle Kinder die gleichen Rechte haben. Daraus ergebe sich zum Beispiel die Aufgabe, für gleiche Bildungschancen unabhängig von der sozialen Herkunft zu sorgen. Erst seit wenigen Jahren beginne die Politik „ernsthaft“, diese Forderung umzusetzen, etwa durch bessere Betreuungsmöglichkeiten für Kinder oder die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Bei der „alltäglichen“ Politik werden die Kinderrechte nach Auffassung von Röspel immer noch zu wenig berücksichtigt: „Warum gibt es zum Beispiel bei Siedlungs- oder Straßenbauten nicht überall neben der Umweltverträglichkeitsprüfung auch eine Kinderfreundlichkeitsprüfung?„
Röspel setzt sich deshalb für eine weitere Stärkung der Kinderrechte ein, wie sie in der UN-Kinderrechtskonvention seit 1989 verankert sind, „damit wir nicht nur am 20. November darüber nachdenken„.

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