René Röspel MdB
Pressemitteilung
Ihr Abgeordneter für Hagen und den südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis

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1. Dezember 2016

Diäten-Spende an Beratungsstelle „Fit for Future" – Unterstützung für junge Menschen mit Lernschwierigkeiten

 

René Röspel überreicht seinen Spendenscheck an Peter Bach, Carmen Loheide und Georg Berger (von links) vom Vereinsvorstand „Fit for Future“

Der Hagener SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel besuchte den Verein „Fit for Future" und informierte sich über die Chancen von Jugendlichen mit Lernschwierigkeiten und multiplen sozialen Problemen. Wie dringend diese jungen Menschen eine Lobby brauchen, zeigt sich vor allem bei den Übergängen von der Schule ins Erwerbsleben und den dann anschließenden Problemen in der Arbeitswelt. Zum Abschluss seines Besuchs überreichte René Röspel mit großem Respekt und Dank für die vor allem ehrenamtliche Arbeit einen „Diätenspende" in Höhe von 1000 Euro zum Ausbau der Beratungstätigkeit in der Rathausstraße 19.

Die Lernbehinderung, ein Grenzfall in den Sozialgesetzbüchern, ist nicht immer als Behinderung anerkannt. Deswegen ist es schwer, Hilfen für Menschen mit einer Lernbehinderung zu finanzieren. René Röspel kennt diese Lücken im System schon seit langem und versucht auch in Berlin dazu beizutragen, Lücken und Versäumnisse in der Bildungs- und Sozialpolitik zu schließen.

„Der Hagener Arbeitsmarkt ist sehr speziell", schilderte der ehrenamtliche Vereinsvorstand und Sozialarbeiter Georg Berger: „Für unsere Klienten wird es am Ende der Schulzeit, bei der Berufswahl, Berufsausbildung und Arbeitsplatzsuche besonders schwierig. Ohne die Betreuung durch den Verein geriete ein großer Teil von ihnen schnell in Arbeitslosigkeit, in Wohnprobleme und finanzielle und persönliche Schwierigkeiten." Die Beraterinnen und Berater von „Fit for Future" helfen den Jugendlichen zum Beispiel, ausbildungsbegleitende Hilfen zu beantragen oder zu prüfen, ob eine außerbetriebliche Berufsausbildung in Betracht kommt, falls eine reguläre Ausbildung im Betrieb nicht möglich ist.

Die Beratungsstelle des Vereins habe sich dabei als „Selbstläufer" erwiesen – 330 Klienten habe „Fit for Future" inzwischen, die aufgrund ihrer speziellen Problematiken Schwierigkeiten haben, Alltagsanforderungen zu bewältigen, etwa bei Bewerbungen, Anträgen oder Behördenpost. Die Beraterinnen und Berater haben ein offenes Ohr, suchen gemeinsam mit den Klienten nach Lösungsmöglichkeiten und begleiten die Ratsuchenden zum Beispiel bei Arztbesuchen oder Behördengängen. Die Ratsuchenden sind immer noch sehr stark auf ehrenamtliche Hilfen angewiesen, denn noch ist das Netz von gesetzlich vorgesehenen Unterstützungsmöglichkeiten nicht dicht genug geknüpft.

Als besonders schwierige Zielgruppe erweisen sich junge alleinerziehende Mütter: So seien die vorhandenen Kinderbetreuungsangebote besonders in Hagen und Umgebung nicht umfangreich genug, um den Zeitbedarf für Ausbildung und weitere Förderung abzudecken. Alleinerziehende geraten damit in einen Teufelskreis – sie bleiben im Sozialleistungsbezug, weil sie keine Ausbildung aufnehmen können, und können keine Ausbildung aufnehmen, weil es keine „müttergerechten" Ausbildungsangebote gibt.

René Röspel hat der im Februar 2014 im Deutschen Bundestag beschlossenen Erhöhung der Abgeordnetendiäten nicht zugestimmt, weil er sie für unangemessen hoch hielt. Den über einen Bruttozuwachs von 1,2 Prozent hinaus gehenden Betrag spendet er seitdem für wohltätige Organisationen in seinem Wahlkreis, zuletzt etwa für die Hagener Suppenküche, das stationäre Hospiz, „Luthers Waschsalon", den Verein „Frauen helfen Frauen", die Jugendfeuerwehr und die Flüchtlingshilfe Ennepetal, die Tschernobyl-Initiative und zuletzt die „Willkommensinitiative" Schwelm.

Weitere Informationen gibt es hier.