René Röspel

René Röspel MdB

Ihr Abgeordneter für Hagen und
den südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis
 
Pressemitteilung

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8. 5. 15   

Röspel gedenkt der Opfer von Krieg und Naziherrschaft

Beim Besuch der im Bau befindlichen Gedenkstätte in Trostenez bei Minsk

Vor 70 Jahren, am 8. Mai 1945, kapitulierte die deutsche Wehrmacht bedingungslos – nach über 2000 Kriegstagen und mehr als 50 Millionen Toten. Der heimische Bundestagsabgeordnete René Röspel gedachte in diesem Jahr in Belarus der Opfer von Krieg- und Nazi-Barbarei. Aus diesem Grund nahm er Anfang Mai zusammen mit seinem Kollegen Oliver Kaczmarek an einer Gedenkveranstaltung in Trostenez bei Minsk, Belarus teil.

Trostenez war während der deutschen Besatzungszeit von 1941 bis 1944 der größte Vernichtungsort in Belarus. Zwischen 50 000 und 200 000 Menschen wurden dort getötet und verscharrt. Es ist aber auch das letzte große Vernichtungslager der Nazis ohne eigene Gedenkstätte. Mit deutschen und belarussischen Mitteln entsteht dort aktuell ein würdiger Erinnerungsort. Röspel und sein MdB-Kollege Oliver Kaczmarek aus Unna unterstützen diesen Bau und legten bei der offiziellen Gedenkveranstaltung am Erschießungsort des ehemaligen Vernichtungslagers im Wald von Blagowtschina Blumen nieder. „Wenn die Zeitzeugen irgendwann verstummen und der nächsten Generation nicht mehr von ihrem Schicksal berichten können, braucht es Stätten des Gedenkens, die für sich sprechen“, ist Röspel überzeugt.
Für große Beachtung sorgte der ebenfalls anwesende Gernot Erler (SPD), Beauftragter der Bundesregierung für die zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland und u. a. Belarus, der sich im Rahmen der Gedenktage im Namen der Bundesregierung für die deutschen Verbrechen entschuldigte und um Vergebung bat.
Röspel und Kaczmarek zeigten sich nach der Veranstaltung und der Besichtigung der Mordstätte beeindruckt und bestätigt in der Aufgabe, die Versöhnungsarbeit der Zivilgesellschaft in Belarus und Deutschland politisch weiter zu begleiten.
Mehr Informationen zu der Veranstaltung finden sich auch auf der Seite des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks (IBB) Dortmund.