
27. 1. 12
Die SPD will mit ihrem Vorstoß zur Änderung des Grundgesetzes ermöglichen, dass Bund und Länder in Zukunft für die Bildung zusammenarbeiten dürfen und der Bund Finanzhilfe geben kann. Der Vorschlag werde auch von den SPD-Vertretern in den Bundesländern unterstützt.
Da für eine Änderung des Grundgesetzes eine Zweidrittel-Mehrheit im Bundestag und im Bundesrat nötig ist, wirbt die SPD bei den anderen Parteien um eine „konstruktive und zügige“ Diskussion. „Wir wollen noch in dieser Legislaturperiode erreichen, dass die Zusammenarbeit von Bund und Ländern in der Bildungspolitik ermöglicht wird,“ macht René Röspel deutlich, „damit auch in Hagen und um Ennepe-Ruhr-Kreis zum Beispiel ein neues Ganztagsschulprogramm und eine bessere Unterstützung von Schülerinnen und Schülern vereinbart werden können.“