René Röspel

René Röspel MdB

Pressemitteilung

Hagener Hightech-Unternehmen setzt auf Photovoltaik-Markt

19. 5. 10

Renè Röspel, MdB (rechts) beim Besuch des Hagener KOSTAL-Werks mit (von links) Andreas Kostal, Frank Burghardt (Bereichsleiter Vertrieb), Markus Vetter (Leiter Marketing und Kommunikation) und KOSTAL-Industrieelektrik-Geschäftsführer Axel Zimmermann.

ZählpixelAuf Einladung des Industrie-Elektrik-Herstellers KOSTAL besuchte der Hagener Bundestagsabgeordnete René Röspel (SPD) das Unternehmen im Lennetal. KOSTAL produziert am Hagener Standort unter anderem Wechselrichter für Photovoltaik-Anwendungen. Der durch die damalige rot-grüne Bundesregierung eingeleitete Schub bei erneuerbaren Energien hat dazu geführt, dass KOSTAL in Hagen rund 200 neue Arbeitsplätze in dieser Zukunftstechnologie schaffen konnte.

„Die Erneuerbaren Energien leiten also nicht nur die dringend erforderliche Energiewende ein, sondern werden für die heimische Wirtschaft immer wichtiger“, fasste René Röspel zusammen. Dies lasse sich auch daran festmachen, dass KOSTAL trotz des gesamtwirtschaftlich turbulenten letzten Jahres aktuell weitere Produktionskapazitäten in der Region aufgebaut hat, wie Axel Zimmermann, Geschäftsführer der KOSTAL Industrie Elektrik, erklärte.
Die Öffnung für den Photovoltaik-Sektor sei daher ein wichtiger Schritt gewesen, um neben dem Automobil-Zuliefergeschäft ein zweites zentrales Standbein für die KOSTAL-Gruppe zu etablieren, erläuterte Andreas Kostal, in vierter Generation Vertreter der Inhaberfamilie, die Standortentscheidung und erläuterte Röspel KOSTALs Firmenphilosophie, die auf Nachhaltigkeit und Kontinuität basiere.
Beeindruckt zeigte sich René Röspel, der auch forschungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion ist, von den Forschungs- und Entwicklungs-Erfolgen des Unternehmens, das Kooperationen mit allen Universitäten und Fachhochschulen der Umgebung betreibt. Röspel forderte die Bundesregierung auf, die „unsinnigen und kontraproduktiven“ Kürzungen der Solarförderung zurück zu nehmen: „Diese Kürzung gefährdet moderne und zukunftsträchtige Arbeitsplätze in der Region und ist unverantwortlich.“ Es sei zu befürchten, dass die jüngsten Beschlüsse der Bundesregierung zu Lasten der deutschen Qualitäts-Hersteller gehen, glaubt auch die KOSTAL-Spitze. Schließlich würde ein Wegbrechen des nationalen Photovoltaikmarktes deutschen Unternehmen eine wichtige Basis für den wirtschaftlichen Erfolg entziehen, meint Axel Zimmermann: „Notwendige Investitionen, um auch in Zukunft Technologieführer im wichtigen Photovoltaiksektor und international wettbewerbsfähig zu bleiben, sind damit gefährdet.“