René Röspel

René Röspel MdB

Pressemitteilung

Röspel setzt sich für Verlängerung der Altersteilzeit ein

11. 11. 09

Zählpixel„Die Bundesregierung ist aufgefordert, unsere erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik fortzusetzen,“ erklärt der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel: „Wir brauchen auch weiterhin flexible Instrumente, damit die Wirtschaftskrise nicht mit voller Wucht auf den Arbeitsmarkt in Breckerfeld, Gevelsberg, Ennepetal, Hagen und Schwelm durchschlägt.“ Die geförderte Altersteilzeit habe sich als Beschäftigungsbrücke für Jung und Alt bewährt und müsse über das Jahresende hinaus verlängert werden. Röspel: „Auch Schwarzgelb muss im Interesse der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in diesem Land handeln.“

Die SPD-Bundestagsfraktion hatte am Dienstag einen Gesetzentwurf zur Änderung des Altersteilzeitgesetzes vorgelegt, der das Auslaufen der geförderten Altersteilzeit zum Jahresende 2009 verhindert.
„In der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich der deutsche Arbeitsmarkt als vergleichsweise robust erwiesen,“ weiß René Röspel. Mit Hilfe der massiven Verbesserungen bei der Kurzarbeit konnten laut OECD 400 000 Arbeitsplätze gerettet werden. Zwei Gruppen seien aber trotz der erfolgreichen Anstrengungen zur Beschäftigungssicherung besonders betroffen: Ältere Menschen über 50 und jüngere Menschen unter 25 Jahren. „Beide brauchen weiterhin die gezielte Unterstützung durch das Altersteilzeitgesetz,“ fordert Röspel. „Wir müssen den Personalabbau Älterer verhindern und gleichzeitig den Berufseinstieg Jüngerer erleichtern.“
Der Gesetzentwurf sehe vor, dass die Förderung der Altersteilzeit durch die Bundesagentur für Arbeit um fünf Jahre verlängert wird. Das stelle sicher, dass für alle derzeit über 50-Jährigen eine geförderte Altersteilzeit in Betracht kommt. Arbeitnehmer könnten auf dieser Rechtsgrundlage mit Erreichung des 55. Lebensjahres ihre Arbeitszeit mindern und damit die Einstellung eines sonst arbeitslosen Arbeitnehmers ermöglichen. Für Unternehmen werde ein Anreiz geschaffen, an Beschäftigungsverhältnissen mit über 50-Jährigen festzuhalten und jungen Nachwuchskräften eine Perspektive am Arbeitsmarkt zu bieten.