Die Sorge um das Klima und die Verknappung der Rohstoffe bestimmen die Arbeiten von Ferdi Schüth. Der Chemie kommt bei der Umgestaltung des Energiesystems die zentrale Rolle zu, lautet die These des Professors am Mülheimer Max-Planck-Institut für Kohlenforschung: Ohne neue chemische Verfahren werde man die technischen und gesellschaftlichen Probleme der Energieversorgung nicht lösen können. Energiesysteme seien immer chemischer geworden – und lassen sich durch chemische Forschung weiter optimieren. Schüth wirft in seinem Vortrag in der FernUni ein Licht auf chemische Anwendungen in neuartigen Biokraftstoffen, in organischen Solarzellen, Wasserstoff-Brennstoffzellen und zu entwickelnden Speichermaterialien.
Der Eintritt ist frei.