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Hospize werden besser unterstützt

05.11.2015

Wie der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel mitteilt, hat der Bundestag am Donnerstag mit großer Mehrheit das Gesetz zur Stärkung der Hospiz- und Palliativversorgung und damit einen weiteren wichtigen Baustein zur Versorgung schwerkranker und sterbender Menschen verabschiedet. „Das wird die überaus wichtige Arbeit im Gevelsberger Hospiz Emmaus und dem im Aufbau befindlichen Hospiz in Hagen zumindest finanziell deutlich besser unterstützen“, freut sich Röspel.

Mit dem Gesetz werden auch Forderungen umgesetzt, die zuletzt in einer von Röspel im Hagener Sparkassenkarree im Frühjahr organisierten Diskussionsveranstaltung mit Franz Müntefering, dem Palliativmediziner Lukas Radbruch und der langjährigen Emmaus-Leiterin Helga Grams deutlich wurden: Sterbebegleitung, Pflege und ärztliche Versorgung werden besser miteinander verknüpft. Zudem erhalten schwerstkranke Menschen und deren Angehörige eine verbesserte Beratung.
Ziel des Gesetzes sei es, ein flächendeckendes Angebot zu sichern. Nicht nur die ambulanten und stationären Hospizdienste werden finanziell besser ausgestattet, weiß Röspel, „auch die finanziellen Rahmenbedingungen für Krankenhäuser und Pflegeheime werden verbessert und damit die Hospizkultur und die Palliativversorgung in diesen Einrichtungen gestärkt.“ Verankert werde auch der Rechtsanspruch auf Beratung und die Möglichkeit, unterschiedliche Angebote der Hospiz- und Palliativversorgung zu vernetzen. Sterbebegleitung, Pflege und ärztliche Versorgung werden besser miteinander verknüpft.
Den vielen in der Hospizarbeit engagierten ehrenamtlichen Menschen und den vielen engagierten Beschäftigten in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Pflege- und Hospizdiensten dankt Röspel für ihre Arbeit: „Mit dem neuen Gesetz geben wir auch ihnen eine gute Unterstützung.“ Denn sie seien es, die die „abstrakten Regelungen des Gesetzes“ zum Wohle der schwerstkranken und sterbenden Patientinnen und Patienten ausfüllen.

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