
René Röspel (Mitte) nimmt als Vorsitzender des Ethikbeirates des Deutschen Bundestages im Dezember 2008 das Nanomedizin-Jugendgutachten entgegen. Junge Erwachsene unter der Leitung von Dr. Katharina Zöller (Münchner Projektgruppe für Sozialforschung) hatten sich in einem Projekt u. a. mit der Frage befasst, ob die Nanomedizin unser Leben entscheidend verändern wird.
(Foto-Copyright: Deutscher Bundestag, Lichtblick, Achim Melde)
Sprich, ein Material leitet besser Strom, oder blockt UV-Strahlen besser ab. Damit ergeben sich ganz neue Anwendungsfelder. Problematisch ist aber auch, dass vorher ungefährliche Objekte gefährliche Eigenschaften besitzen können. Nach heutigen Erkenntnissen könnten dabei besonders freie Nanopartikel problematisch werden. Die in einer Matrix gebundenen Nanoobjekte sind hingegen weitestgehend unproblematisch. Um die großen Chancen dieser neuen Technologien noch besser zu nutzen, haben wir als SPD-Fraktion dafür gesorgt, dass die sogenannte Risiko- oder besser Sicherheitsforschung auf zehn Prozent der Gesamtmittel für die Nanotechnologie ausgebaut wird. Denn nur durch Minimierung der Risiken werden wir die großen Chancen dieser Technologien nutzen können.
Hier können Sie den von mir für die SPD-Bundestagsfraktion federführend erarbeiteten Antrag zur Nanotechnologie nachlesen.
Hier finden Sie die von mir im November 2007 zu Protokoll gegebene Rede zum Thema Nanotechnolgien.
Hier finden Sie einige Links zum Thema Nanotechnologien:
Die Nanotechnologie-Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Hier finden Sie Informationen über laufende und abgeschlossene Programme für diese Technologie.
Nanokomission der Bundesregierung. Dort diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft,
Unternehmen, Umwelt- und Verbraucherorganisationen, Gewerkschaften, Ministerien und Behörden über Chancen und Risiken der neuen Technologie und formuliert
grundlegende Prinzipien eines verantwortungsvollen Umgangs mit Nanomaterialien.
NanoCare. In dem durch die Bundesregierung finanzierten Programm werden Wissenslücken über negative Auswirkungen auf Mensch und Umwelt erforscht.
Auch die Verbraucherzentralen beschäftigen sich mittleweile mit dem Thema Nanotechnologien.