René Röspel

René Röspel MdB

Ihr Abgeordneter für Hagen und
den südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis
 
Themen

 

17. 10. 07   

Risiken der spannenden Technologie begrenzen

Übergabe Jugendgutachten (Copyright: Deutscher Bundestag/Lichtblick/Achim Melde)

Bei den Nanotechnologien handelt es sich eigentlich um eine Vielzahl von Verfahren und Techniken. Darüber hinaus versteht man darunter alle gewollt hergestellten Objekte im Bereich von ca. 1 bis 100 Nanometern. Ein Nanometer (abgekürzt: 1 nm) steht für ein milliardenstel Meter (1/1.000.000.000 m = 10-9m). Zum Vergleich: Ein menschliches Haar ist etwa 60.000 nm dick. Nanoobjekte sind für den Menschen deshalb so spannend, da sie in dieser Größenordung neue Eigenschaften besitzen können.

Sprich: ein Material leitet besser Strom, oder blockt UV-Strahlen besser ab. Damit ergeben sich ganz neue Anwendungsfelder. Problematisch ist aber auch, dass vorher ungefährliche Objekte gefährliche Eigenschaften besitzen können. Nach heutigen Erkenntnissen könnten dabei besonders freie Nanopartikel problematisch werden. Die in einer Matrix gebundenen Nanoobjekte sind hingegen weitestgehend unproblematisch.
Um die großen Chancen dieser neuen Technologien noch besser zu nutzen, haben wir als SPD-Fraktion dafür gesorgt, dass die sogenannte Risiko- oder besser Sicherheitsforschung auf zehn Prozent der Gesamtmittel für die Nanotechnologie ausgebaut wird. Denn nur durch Minimierung der Risiken werden wir die großen Chancen dieser Technologien nutzen können.

Hier können Sie den von mir für die SPD-Bundestagsfraktion federführend erarbeiteten Antrag zur Nanotechnologie nachlesen.

Hier finden Sie die von mir im November 2007 zu Protokoll gegebene Rede zum Thema Nanotechnolgien.

Hier finden Sie einige Links zum Thema Nanotechnologien:

Die Nanotechnologie-Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Hier finden Sie Informationen über laufende und abgeschlossene Programme für diese Technologie.

Nanokomission der Bundesregierung. Dort diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft,
Unternehmen, Umwelt- und Verbraucherorganisationen, Gewerkschaften, Ministerien und Behörden über Chancen und Risiken der neuen Technologie und formuliert grundlegende Prinzipien eines verantwortungsvollen Umgangs mit Nanomaterialien.


NanoCare. In dem durch die Bundesregierung finanzierten Programm werden Wissenslücken über negative Auswirkungen auf Mensch und Umwelt erforscht.

Auch die Verbraucherzentralen beschäftigen sich mittleweile mit dem Thema Nanotechnologien.