René Röspel

René Röspel MdB

Meine Schwerpunkt-Themen im Bundestag

Forschung und ethische Verantwortung

Übergabe des Abschlussberichts des Ethikbeirates an Thierse

Bei der Übergabe des Abschlussberichtes des Ethikbeirates an den stellvertretenden Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse (Mitte) im Juli 2009. Links von René Röspel steht Stefan Müller (CDU/CSU), ganz rechts Priska Hinz (Bündnis 90/die Grünen), daneben Marianne Schieder (SPD). Sie waren im 16. Deutschen Bundestag ebenfalls Mitglieder des Ethikbeirates.

 

Etwa 22 Wochen im Jahr tagt der Deutsche Bundestag in Berlin. Das bedeutet Arbeit in der Hauptstadt von Sonntagabend bis Freitagnachmittag. Geprägt wird mein Berliner Tagesablauf besonders durch die Mitgliedschaft im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgeabschätzung. In diesem Ausschuss werden Anträge, Gesetze und Berichte zu Fragen wie BAföG, Ausbildungsplätze, Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses oder Grüne Gentechnik diskutiert.

Von 1994 bis zum Beginn meiner Abgeordnetentätigkeit 1998 arbeitete ich in Essen im Bereich der Tumorforschung. Deshalb war es fast folgerichtig, im Ausschuss den Bereich der Forschungspolitik zu übernehmen. Im Ausschuss gibt es für jedes Thema aus jeder Fraktion mindestens einen Experten  – den oder die Berichterstatter/in. Ich bin zum Beispiel der SPD-Berichterstatter für Gentechnik (rote, blaue, weiße, grüne, graue), Nanotechnologien, Europäische Forschungsförderung, deutsche Forschungsorganisationen, Fachhochschulen und vieles mehr. Das bedeutet, dass ich dazu für die SPD-Bundestagsfraktion im Ausschuss und im Plenum spreche, mögliche Stellungnahmen und Anträge vorbereite und für die Presse und Fachöffentlichkeit den ersten Ansprechpartner darstelle. Seit 2005 bin ich stellvertretender Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion für Bildung und Forschung und koordiniere die Forschungspolitik für die SPD-Bundestagfraktion.
Für mich unabdingbar ist, dass jegliche Forschung sich an ethischen Grundsätzen orientiert.

Im 16. Deutschen Bundestag war ich außerdem Vorsitzender des „Parlamentarischen Beirats zu Fragen der Ethik insbesondere in den Lebenswissenschaften“.