René Röspel

René Röspel MdB

Ihr Abgeordneter für Hagen und
den südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis
 
Pressemitteilung

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2. 10. 13   

Röspel fordert Koalition für die FernUni

Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel begrüßt ausdrücklich, dass alle Fraktionen des NRW-Landtags gemeinsam fordern, der Bund möge stärker zur Finanzierung der FernUniversität in Hagen beitragen (WP/WR vom 30. September). „Dieser Appell ist richtig und unterstützenswert,“ sagt Röspel. Wie keine andere deutsche Universität habe die FernUniversität in Hagen überregionalen Bedeutung und erfülle daher die für eine finanzielle Unterstützung geforderte Grundbedingung. Zwei Drittel der über 80 000 Studierenden der größten deutschen Universität leben nicht in NRW, sondern in anderen Bundesländern und zahlen dort ihre Steuern oder tragen zur Wirtschaftskraft bei, während allein das Land NRW die Finanzierung des Studiums sicherstellt.

Die Notwendigkeit einer durch den Bund unterstützten Finanzierung hat im Bundestag zur Gründung eines interfraktionellen Parlamentarischen Beirats der FernUniversität geführt, in dem sich Abgeordnete aller Fraktionen für eine Stärkung der FernUni eingesetzt haben, erläutert Röspel: „Leider gibt es seitens der bisherigen schwarz-gelben Bundesregierung nur den Vorschlag, über eine Änderung des Grundgesetzes nur einige wenige sogenannte Exzellenz-Universitäten vom Bund fördern zu lassen.“ Die FernUni würde dabei unberücksichtigt bleiben.
Die SPD dagegen habe eine Grundgesetzänderung in den Bundestag eingebracht, der auch die finanzielle Unterstützung des Bundes im Bereich der Bildung und somit aller Hochschulen vorsieht. Mit diesem Vorschlag würde auch das Problem der FernUni gelöst werden können, ist Röspel sicher: „Im Interesse der FernUniversität fordere ich daher die CDU-Bundestagsabgeordneten der Region auf, endlich die Blockade aufzugeben und sich für eine Grundgesetzänderung einzusetzen, die der FernUniversität hilft und damit auch vielen Studierenden in ganz Deutschland, die auf ein solches Angebot angewiesen sind!“