René Röspel

René Röspel MdB

Ihr Abgeordneter für Hagen und
den südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis
 
Pressemitteilung

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5. 9. 12   

Berufsbildungswerke sichern Fachkräfte-Nachwuchs

Christel Humme (rechts) und René Röspel (links) besuchten das Berufsbildungswerk

In die Arbeitswelt von körperbehinderten jungen Menschen begaben sich die beiden Bundestagsabgeordneten Christel Hummel (nördlicher Ennepe-Ruhr-Kreis) und René Röspel (Hagen und Ennepe-Ruhr-Kreis): Sie besuchten das Berufsbildungswerks (BBW) der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Einen Vormittag lang unterhielten sie sich mit Jürgen Dittrich (Vorstandssprecher), Lothar Bücken (Leiter des Geschäftsbereichs Rehabilitation) und weiteren Vertretern und Teilnehmervertretern des BBW über die Arbeit des Berufsbildungswerkes und ließen sich von den Auszubildenden ihre Arbeitsbereiche zeigen.

Die Einladung der Abgeordneten erfolgte im Rahmen einer bundesweiten Kampagne, mit der die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW) Abgeordnete des Deutschen Bundestages davon überzeugen möchte, welchen Beitrag die Berufsbildungswerke zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses und damit zum Aufbau einer inklusiven Gesellschaft leisten. „Wir sehen unsere Aufgaben dort, wo Menschen mit besonderen Behinderungen ihre Chancen nutzen können“, erläuterte Jürgen Dittrich. Das BBW verwirkliche individuelle Bildung, schaffe inklusive Berufsabschlüsse, vermittle qualifizierte Fachkräfte und entlaste dauerhaft die Sozialsysteme. Dennoch gebe es einige Probleme, sagte Lothar Bücken: „Die Berufschancen behinderter junger Menschen sind sehr stark vom Behinderungsbild abhängig, je mehr Unterstützung sie brauchen, umso schwieriger ist es, einen Praktikums- und später einen Arbeitsplatz zu bekommen.“
Dies wurde auch in der angeregten Diskussion mit den Teilnehmervertretern deutlich. Sie erzählten aus eigenem Erleben, wie sie immer wieder gegen Vorurteile und Schubladendenken ankämpfen müssen.
Humme und Röspel hörten aufmerksam zu, und machten sich viele Notizen. Sie versicherten, dass sie sich in ihrer politischen Arbeit nach wie vor verstärkt für die Belange behinderter Menschen einsetzen werden.