René Röspel MdB
Pressemitteilung
Ihr Abgeordneter für Hagen und den südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis

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28. Januar 2017   

Zusammenleben im Alltag von gegenseitigem Respekt getragen

René Röspel (links) und Aydan Özoguz (2. von rechts) begrüßten die Teilnehmer aus Gevelsberg Seyfullah Köse und Lina Ammor bei der Konferenz in Berlin

Zwei Gevelsberger bei Berliner Fachkonferenz „Muslime in Deutschland"

Mehr als 300 Gäste konnte die SPD-Bundestagsfraktion bei ihrer Fachkonferenz „Muslime in Deutschland" begrüßen. „Auch Seyfullah Köse, Vorsitzender des Integrationsrates der Stadt Gevelsberg und der Türkisch-Islamischen Gemeinde in Gevelsberg, und die Gevelsberger Ratsfrau Lina Ammor waren bei der Konferenz in Berlin", freut sich der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel.

Die muslimischen Bürgerinnen und Bürger diskutierten mit Aydan Özoguz, der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, über Fragen des Arbeitsmarkts, des interreligiösen Dialogs und der politischen Teilhabe, aber auch der Stadtteilarbeit und des Zusammenlebens im Alltag. SPD-Fraktions-Chef Thomas Oppermann machte deutlich, dass noch immer eine erhebliche Ungerechtigkeit im Bereich der Job- und Wohnungsvergabe herrsche. Auch in der Politik lasse sich das widerspiegeln: gerade mal 35 Bundestagsabgeordnete (5,5 Prozent) haben einen Migrationshintergrund.

„Die muslimischen Bürgerinnen und Bürger gehören in die Mitte unserer Gesellschaft", fordert René Röspel, „zum weitaus größten Teil leben sie in Deutschland friedlich und distanzieren sich von Terror und Gewalt." Kontroversen müssten friedlich und respektvoll ausgetragen werden, seien sie innerhalb der Muslime oder auch über ihre Rolle und ihr Verhältnis zur Türkei und anderen Herkunftsstaaten. Die Sozialdemokraten fordern ein kommunales Wahlrecht für hier lebende und verwurzelte Ausländer. Der Dialog der Religion und religiöse Bildung tragen entscheidend zu Toleranz und friedlichem Miteinander bei, ist Röspel sicher: „Das Zusammenleben im Alltag funktioniert nur, wenn es von gegenseitigem Respekt getragen ist." Dann biete Vielfalt, auch religiöse Vielfalt, eine Chance.