René Röspel MdB
Pressemitteilung
Ihr Abgeordneter für Hagen und den südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis

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13. Januar 2017

Röspel will Vorortversorgung durch stationäre Apotheken sicherstellen

 

Die Frage des Apotheken-Versandhandels beschäftigt die SPD-Bundestagsfraktion nun schon seit einigen Wochen, berichtet der heimische Bundestagsabgeordnete René Röspel: „Uns geht es darum, eine gute Medikamentenversorgung für die Menschen vor Ort sicherzustellen. Niedergelassene Apotheken sind unverzichtbar für die Versorgung vor Ort und halten spezielle Dienste wie Not-, Nacht- oder Wochenendversorgung, Beratung und individuelle Arzneimittelherstellung vor." Dies zu erhalten sei der der SPD-Fraktion wichtig.

Ob aber der Versandhandel aufgehalten, ausreichend eingeschränkt oder sogar verboten werden kann, halte er eher für fraglich, meint Röspel. Auch in anderen Bereichen wie dem Einzelhandel stelle sich dieses Problem seit langem. Übersehen werden dürfe auch nicht, dass Versandhandel für chronisch Kranke vor allem in ländlichen Regionen sowohl von der Kostenersparnis als auch von der Logistik her von Vorteil sein kann und dieser einfache Weg auch nicht einfach abgeschnitten werden könne.

Um einen fairen Wettbewerb zu ermöglichen, werde in der SPD-Fraktion auch über zusätzliche Vergütungen für die Aufrechterhaltung der besonderen Leistungen der Vorortversorgung der stationären Apotheken diskutiert.

Sobald ein Gesetzentwurf vorliegt, werde es mit großer Wahrscheinlichkeit auch eine Expertenanhörung geben, bei der die verschiedenen Akteure ihre Argumente vorbringen können. Röspel versichert: „Wir wollen am Ende zu einer guten und für alle tragfähigen Lösung kommen, die das Interesse der Patienten und Kunden im Blick hat und die gute Vorortversorgung durch stationäre Apotheken sicherstellt."