Eine „Welt-Innenpolitik“ sowohl für die Finanzen als auch für das Klima forderte Lehrer Claudius Ganczik vom Theodor-Heuss-Gymnasium in Hagen am „Unesco-Welttag der Philosophie“. Vor mehr als 250 Schülerinnen und Schülern sang ein aus Philosophie-Schülern spontan gebildeter Chor „Wir sind die Erball-Fans vom THG“. Der, dem diese Begrüßung galt, konnte sie allerdings nicht hören: SPD-Bundesvositzender Sigmar Gabriel kam mit Verspätung nach Hagen. Er war zuvor in Köln bei Angehörigen der sogenannten „Döner-Morde“ gewesen. „Da kann man nicht einfach weggehen“, sagte Gabriel, als er mit 45 Minuten Verspätung das Podium der Aula betrat. Dass die Zuhörer diese Entschuldigung annahmen, zeigten sie mit starkem Applaus.