
26. 8. 10
Ursprünglich hatte Bundesforschungsministerin Schavan allerdings im Forschungsausschuss des Bundestages im Februar 2010 angekündigt, dass das Programm bereits „in den nächsten Wochen“ vorgestellt werden solle.
Die Arbeiten an dem neuen Gesundheitsforschungsprogramm waren zu Zeiten der Großen Koalition bereits weit vorangeschritten. Die Roadmap zur Vorbereitung des Gesundheitsforschungsprogramms wurde bereits im September 2007 durch den Gesundheitsforschungsrat des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vorgelegt. Nun scheinen auch die letzten Stolpersteine ausgeräumt worden zu sein.
„Endlich haben die Verzögerungen beim Gesundheitsforschungsprogramm ein Ende“, ist Röspel erleichtert. Alle in der boomenden Gesundheitsbranche tätigen Forscherinnen und Forscher sowie Unternehmen können nun auf zusätzliche Mittel der Projektförderung des BMBF hoffen. Dies ist zu begrüßen, denn die Vorstellung des neuen Programms hat sich ohnehin schon viel zu lange verzögert. Die Regierung hat die Chance, durch einen schnellen Abschluss der Beratungen zum Programm einen Akzent für den Innovationstandort Deutschland zu setzen, meint Röspel: „Wir hoffen, dass der Regierung an dieser Stelle ausnahmsweise einmal etwas gelingt.“