René Röspel

René Röspel MdB

Pressemitteilung

Röspel begrüßt Hilfen für Alleinerziehende

22. 4. 10

ZählpixelAlleinerziehende leisten besonders viel für unsere Gesellschaft und sind deshalb in besonderer Weise auf die Unterstützung von Staat und Gesellschaft angewiesen. Davon ist der heimische Bundestagsabgeordnete René Röspel überzeugt: „Ich begrüße ausdrücklich, dass der SPD-Parteivorstand jetzt Schritte zur besseren Unterstützung von Ein-Eltern-Familien beschlossen hat.“

Familie sei dort, wo Menschen dauerhaft Verantwortung füreinander übernehmen. Keine andere Familienform habe in den letzten Jahrzehnten in unserer Gesellschaft so an Bedeutung gewonnen wie die Ein-Elternteil-Familie, weiß Röspel: „Der Anteil der Alleinerziehenden hat sich in den vergangenen 30 Jahren verdoppelt und machen inzwischen fast ein Fünftel aller Familien aus.“ 2,2 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre leben in Alleinerziehenden-Haushalten – zu 90 Prozent bei ihren Müttern. Röspel warnt aber davor, Alleinerziehende und ihre Kinder als soziale Problemgruppe wahrzunehmen.
Die SPD habe in den letzten Jahren bereits viele Verbesserungen auch für Alleinerziehende durchsetzen können. Jetzt sei nötig, Hilfen bei Kinderbetreuung, Arbeitsvermittlung, Bildung, Qualifizierung und gezielter finanzieller Unterstützung miteinander zu verknüpfen. Gerade im Ennepe-Ruhr-Kreis und Hagen gebe es dafür beispielhafte Ansätze wie etwa das „FrAtZ“-Projekt der AWO EN.
Wichtigste Aufgabe ist für René Röspel zunächst, einen Rechtsanspruch auf ganztägige Kinderbetreuung für Alleinerziehende durchzusetzen. Ein bedarfsdeckendes Angebot an Kinderbetreuungsplätzen und Ganztagsschulen sei Voraussetzung dafür, dass Alleinerziehende ihren Lebensunterhalt durch eigene Erwerbstätigkeit sichern können. Die SPD fordere schon seit langem, die vorschulischen Betreuungseinrichtungen schrittweise beitragsfrei zu stellen und die Ganztagsschulangebote flächendeckend und bedarfsgerecht auszubauen.
„Maßnahmen für Alleinerziehende wirken schließlich auch positiv für alle Familien“, ist René Röspel überzeugt.