Bundesregierung soll Kürzung der Solarförderung zurücknehmen
2. 3. 10
Die Solarbranche boomt, Arbeitsplätze werden geschaffen, Abfälle
vermieden und die Umwelt geschützt. „Und weil es so gut läuft, will die
schwarz-gelbe Bundesregierung die Einsparvergütungen für Solaranlagen
ab dem 1. Juli 2010 um bis zu 16 Prozent kürzen. Das ist ein Angriff
auf die Erfolgsstory Erneuerbare Energien, von dem nur die großen
Energiekonzerne profitieren werden“, ist sich der heimische
Bundestagsabgeordnete und stellvertretende forschungspolitische
Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion René Röspel sicher.
Für ihn passt das aber in das ideologische Konzept von CDU/CSU und FDP, Atomkraftwerke länger laufen zu lassen. Damit würden der Einstieg in die umweltfreundliche Solarenergie erschwert und Arbeitsplätze auch in der heimischen Industrie gefährdet. „Wir brauchen aber Investitionen und Arbeitsplätze in der High-Tech-Industrie“, fordert Röspel. Deshalb spreche sich die SPD gegen diese „unangemessenen“ Kürzungen aus: „Wer das Klima schützen und Arbeitsplätze schaffen will, darf diesen Plänen nicht zustimmen!“