René Röspel

René Röspel MdB

Pressemitteilung

Röspel unterstützt Kampagne „Für eine Zukunft ohne Atomwaffen!“

22. 2. 10

„Atomwaffen sind Relikte aus dem Kalten Krieg. Der ist zum Glück lange vorbei, trotzdem werden diese mörderischen Waffen immer noch in großer Stückzahl gelagert. Auch in Deutschland“, sagt der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel. Den Abzug fordere die SPD schon seit Jahren, die CDU/CSU stelle sich dabei aber quer. Im Bundestag hat die SPD deshalb jetzt einen Antrag mit der Forderung nach Abzug aller Atomwaffen eingebracht.

„Atomwaffen sind Relikte aus dem Kalten Krieg. Der ist zum Glück lange vorbei, trotzdem werden diese mörderischen Waffen immer noch in großer Stückzahl gelagert. Auch in Deutschland“, sagt der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel. Den Abzug fordere die SPD schon seit Jahren, die CDU/CSU stelle sich dabei aber quer. Im Bundestag hat die SPD deshalb jetzt einen Antrag mit der Forderung nach Abzug aller Atomwaffen eingebracht.
In diesem Jahr wird die internationale Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag stattfinden, in dem sich die Atomwaffenbesitzer zur vollständigen atomaren Abrüstung verpflichtet haben, erinnert René Röspel: „Passiert ist das bisher aber nicht. Die letzte Konferenz war ein Fiasko. Seitdem haben sich die politischen Verhältnisse zum Glück geändert. ,Zero‘ – die totale Abschaffung aller Atomwaffen – scheint möglich!“ Der zügige Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland wäre ein wichtiges Zeichen für die internationalen Abrüstungsverhandlungen.
Inzwischen hat die deutsche Friedensbewegung den Aufruf „Für eine Zukunft ohne Atomwaffen!“ gestartet, der ebenfalls konkrete Forderungen an die Bundesregierung stellt, um die Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag im Mai 2010 zum Erfolg zu bringen. Den Aufruf unterstützt auch Röspel: „Wichtig ist mir, dass diese Forderungen von Vertretern der Politik und Zivilgesellschaft zusammen gestellt werden. Denn je mehr am selben Strang ziehen, um so durchdringender sind wir.“ Vor allem vor dem Hintergrund der „wegweisenden Rede“ von US-Präsident Obama in Prag scheine endlich ein Fenster für weltweite Veränderung geöffnet.
Froh ist Röspel darüber, dass mit Hagen und Schwelm zwei Städte seines Wahlkreises Mitglied bei den „Mayor for Peace“ (Bürgermeister für Frieden) sind. „Ich würde mich freuen, wenn die neuen Ober-/Bürgermeister von Hagen und Schwelm in die Tradition ihrer Vorgänger eintreten und Aktionen für Abrüstung unterstützen“, fordert Röspel.
Auf Anregung von Röspel wurde bereits im August 2009 zusammen mit anderen Bundestagsabgeordneten aus mehreren Fraktionen und Vertretern der Friedensbewegung der „Kölner Appell für eine atomwaffenfreie Welt“ veröffentlicht. Auch dort wurde der Abzug der US-amerikanischen Waffen aus Deutschland gefordert.