
1. 9. 09
Die SPD halte am Ausstieg aus der Atomkraft fest. Die ältesten und technisch vollkommen veralteten acht Atomkraftwerke sollten sofort vom Netz genommen werden, fordert René Röspel.: „Das erhöht die Sicherheit und verringert das Risiko einer Katastrophe“. Die jüngsten Ereignisse beim Pannen-Reaktor Krümmel und die unter der Kohl-Regierung verfälschten Sicherheitsgutachten zum Salzstock Gorleben hätten erneut gezeigt: Atomkraft hat in Deutschland abgewirtschaftet. „Schwarz-Gelb würde dagegen die Laufzeit der Atomkraftwerke verlängern“, ist sich Röspel sicher: „Das verzögert und behindert den ökologischen Umbau unserer Energieversorgung.“ Betroffen wären davon auch innovative Unternehmen und zahlreiche Handwerker in Hagen und im Ennepe-Ruhr-Kreis, die schon längst „auf zukunftsfähige Technologien setzen“.
Die SPD-Bundestagsfraktion hat in einer Informationsbroschüre 70 Argumente gegen die Atomkraft zusammengetragen, die >>hier herunter geladen werden kann. „Und nahezu täglich“, meint René Röspel mit Blick auf die zahlreichen Pannenmeldungen, „liefern uns die AKW-Betreiber neue Argumente“.