
19. 8. 09
Mit dem heutigen Beschluss des Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität durch das Bundeskabinett setzt die Große Koalition ihre Strategie „Weg vom Öl“ weiter um und schafft wichtige Voraussetzungen dafür, dass eine umwelt- und ressourcenschonende Mobilität langfristig möglich bleibt.
Ziel des Entwicklungsplans Elektromobilität ist es, die Forschung
und Entwicklung sowie die Marktvorbereitung und Markteinführung von
batteriebetriebenen Fahrzeugen so weit voranzubringen, dass spätestens
im Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen
fahren. Um dieses Ziel tatsächlich zu erreichen, sind diese verstärkten
Anstrengungen des Staates notwendig und geboten - notwendig ist aber
zugleich ein verstärktes Engagement der Wirtschaft.
In der zu Ende gehenden Legislaturperiode haben wir die
Fördermittel für Forschung und Entwicklung zur Elektromobilität enorm
aufgestockt. Während die Elektromobilität noch 2005 in der
Automobilindustrie kaum eine Rolle spielte, hat die Forschungsförderung
hier zu einem Umdenken geführt. Seit 2007 hat das Bundesministerium für
Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit der Wirtschaft mehr als eine
Milliarde Euro in die Elektromobilität investiert. Entwickelt werden
sollen neben einer neuen Generation leistungsfähiger und bezahlbarer
Batterien auch innovative Energiemanagementsysteme. Darüber hinaus geht
es um die Reduzierung des Fahrzeuggewichts und sichere, bezahlbare
Leichtbausysteme für Elektrofahrzeuge. Mit dem Konjunkturpaket II haben
wir zusätzlich 500 Millionen Euro ressortübergreifend bereitgestellt,
um in Deutschland einen Leitmarkt für Elektromobilität zu schaffen.
Ohne die SPD wäre die Elektromobilitätsforschung nicht in dem Maße ausgebaut worden, wie dies beispielsweise im Rahmen des Konjunkturpakets II gelungen ist und ohne die SPD wäre der Nationale Entwicklungsplan Elektromobilität wohl weitaus weniger ambitioniert ausgefallen. Die SPD erweist sich wieder einmal als (Elektro-) Motor für nachhaltige Forschung.